In England Reformen bei Zucht von Rassehunden gefordert

Wie der Guardian unter dem Titel “Inquiry calls for dog breeding reforms at puppy farms” meldet, hat eine Untersuchung die Zucht von Rassehunden kritisiert. Die Dokumentation der vom Kennel Club und Dogs Trust finanzierte Studie bemängelt unter anderem, dass in einigen Fällen besonders extreme physische Merkmale von Rassehunden für die Tiere gesundheitliche Probleme mit sich bringen würden. Bei einer Pressekonferenz empfahl Sir Patrick Bateson (Wikipedia-Eintrag zu Professor Bateson) Professor der Universität von Cambridge und Präsident der Zoologischen Gesellschaft von London, neben weiteren Maßnahmen die Einführung eines Computersystems, mit dem anonyme Daten über einzelne Rassen von Tierärzten gesammelt und zum Informationsgewinn ausgewertet werden könnten.

Außerdem schlug er folgende Maßnahmen vor:

  • Die Verpflichtung von Züchtern, Herkunft und Gesundheitszustand der Eltern-Hunde zu dokumentieren.
  • Käufer sollen die Möglichkeit haben, die Hunde vor dem Kauf mit einem Elternteil zu sehen.
  • Tierschutzorganisationen sollen die Öffentlichkeit über wichtige Aspekte und Regeln beim Hundekauf zu informieren
  • Neue Regelungen für Zucht und Verkauf und größerer Einfluss der Sozialbehörden bei der Überwachung lizensierter Zuchteinrichtungen
  • Der Dangerous Dogs Act (Originalfassung / Informationen bei Wikipedia) sollte nicht nur für bestimmte Rassen gelten, sondern

Weiterhin wird in dem Guardian-Artikel darauf hingewiesen, dass die RSPCA (Royal Society for the Prevention of Cruelty to Animals) im vergangenen Jahr aus Sorge um das Wohl der Hunde ihre Beteiligung an einer bekannten Rassehunde-Veranstaltung zurückgezogen habe.

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